Tomokai Pfingstlager 2013

Auch dieses Jahr organisierte die Taisho Karateschule unter der Leitung von Chefinstruktor Toni Romano das Tomokai Pfingstlager für Kinder und Jugendliche. Pfingsten ist ein begehrtes Datum für die Durchführung von Anlässen, wie Pfadilager, Fussballlager, Sportlager, Kirchencamp und J+S Sportlager( die Liste lässt sich beliebig fortsetzen). Das Angebot war riesig. Trotzdem waren gegen 60 Teilnehmer, vom Anfänger mit dem weissen Gürtel bis zum jugendlichen Danträger alle Leistungsstufen anwesend.  Dass das Tomokai Camp super organisiert ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen, waren doch auch einige Dojos die nicht bei Tomokai angeschlossen sind, dabei.  Unser Konzept beinhaltet nicht nur Karate, ein spannendes Rahmenprogramm über Spiele, aber auch Filmabend und Teamarbeiten gaben dem ganzen den spannenden Rahmen.

Wie der Name „Tomokai“ schon aussagt, sind wir eine stiloffene Freundschaftsgruppe, man könnte fast dazu sagen, ein Studienkreis.  Deshalb waren an unserem Pfingstcamp neben Shotokan Karate auch Shukokai vertreten, Gion Honegger und Salvatore Coco trugen mit ihrem Einsatz zum Erfolg des Tomokai Pfingstlagers bei.

Das Eröffnungstraining wurde vom Chefinstruktor Toni Romano geleitet. Er versteht es ausgezeichnet Trainings so zu gestalten dass alle Grade herausgefordert sind, so auch hier, seine Ideen von Angriffslinie brechen verstanden vom Weiss- bis zum Braungürtel alle, ohne dass de einen unter- und die anderen überfordert waren.  Dies ist die Kunst des Unterrichtens.

Die weiteren Trainings wurden von Pierre Feldmann, Mariann Romano, Nicolino Sanna, Jana  Gfeller und  Ilya Letic geleitet. Erstmals kamen SKF Kadermitglieder zum Zug, Jana und Ilyia brachten wettkampfmässigen  Wind in die Trainingsgestaltung und  zeigten den Kindern und Jugendlichen wie und mit welchen Ideen im SKF Kader gearbeitet wird.  Pierre zeigte den Teilnehmern wie die Kata interpretiert werden kann, von der klassischen Anwendung zur situativen Umsetzung als abgestufte Selbstverteidigung. Schliesslich möchten Karatekas sich auch zu wehren wissen. Herausfordernd hier ist, dass die Anwendungen an die Altersstufen, ohne Effizienzverlust an die verschiedenen Entwicklungsstadien angepasst werden.

Mariann Romano brachte den Kindern die Kata Chinte näher. Hier ist nicht die Idee den Kleinsten schon alle Katas zu zeigen nur weil man keine Ideen hat. Vielmehr geht es darum Horizonte aufzuzeigen und angepasst an die jeweiligen Trainingsinhalte, vermittels Kata  Kernkonzepte wie tiefe Stellung, Drehungen oder Stabilität  zu vermitteln.

Nico Sanna vermittelte mit seiner langen Trainingserfahrung  Präzision und Genauigkeit. So ergänzten sich die Pfingstcamptrainer mit ihren Trainingsgestaltungen zu einem homogenen Ganzen

Mariann Romano arbeitete mit ihren Helfern ein Super Rahmenprogramm aus. Die Teilnehmer waren entsprechend begeistert, Spiele aber auch Filmabende liessen keine Langeweile aufkommen.

Das Abschlusstraining leitete wieder Toni Romano. Er nahm das Thema vom Eröffnungstraining auf und erweiterte es mit weiteren Ideen des Ausweichens  und Linienbrechens. Seine Ideen waren für die anwesenden Dojoleiter äusserst inspirierend. Es ist erstaunlich wie Toni fundiertes Basiswissen mit kreativer Umsetzung verbinden kann.
Es war ein tolles Lager, die Teilnehmer waren am Schluss müde, aber happy. Dies ist das beste Kompliment für die Helfer und Trainer bekommen, entsprechend war auch der Schlussapplaus.

Pierre Feldmann

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